Selbstverteidigung für Kinder?
“Kinder haben doch keine Chance, sich gegen Erwachsene zu wehren. Das macht doch alles nur noch schlimmer. Am besten man wehrt sich gar nicht.“
“Oftmals wird Kindern in einem Selbstverteidigungskurs glauben gemacht, dass sie mit einem Erwachsenen fertig werden könnten. Ihnen wird nicht oftmals nicht beigebracht, wegzulaufen, solange sie es noch könnten.“
„Kids werden mit einem völlig überzogenen Selbstbewusstsein auf die Straße geschickt. Wenn ein Kind misshandelt wird, kann es sich sowieso nicht körperlich wehren. Das läuft meist nicht auf der Gewaltebene ab, sondern das Kind wird massiv psychisch unter Druck gesetzt.“
Solche unbegründeten Annahmen und Vorwürfe gegen Selbstverteidigungskurse werden durch Untersuchungen, Statistiken der Polizei und Erfahrungen von Betroffenen widerlegt.
Diese Erkenntnis lässt sich auch auf Kinder übertragen - wobei im Krav Maga Defcon® Junior Class Training für Kinder das Kämpfen mit dem Angreifer eine untergeordnete Rolle spielt. Weit wichtiger ist es Gefahren zu erkennen, gefahrenträchtige Situationen zu vermeiden, sowie falsches, Übergriffe möglicherweise provozierendes Auftreten zu unterlassen.
Prävention und Schutz vor sexuellem Missbrauch sind nur Teilziele des Selbstverteidigungstrainings, denn weit häufiger werden Kinder von Gleichaltrigen angegriffen, geschlagen, gequält und gemobbt.
Gestärktes Selbstbewusstsein und brauchbare Verhaltensweisen zur Selbstbehauptung schützen Kinder vor solchen alltäglichen Sticheleien, Erpressungen und Kränkungen, schaffen mehr Lebensqualität und helfen, einen selbstbewussten Menschen zu formen.
