Tanja Hasse will ein Schwarzgurt werden.
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Warum ich ein Schwarzgurt werden möchte

Das Thema Schwarzgurt hat für mich eine große Bedeutung, nicht nur weil ich seit klein auf schon immer den Traum hatte einen Schwarzgurt zu erhalten, sondern weil ich damit auch ein Vorbild für andere sein möchte.

Mit dem Schwarzgurt erlernt man nicht nur die Fähigkeiten sich selbst besser verteidigen zu können, man lernt vor allem Respekt, Geduld, Disziplin, Ausdauer, Höflichkeit und Bescheidenheit.

Respekt, Geduld, Disziplin, Ausdauer, Höflichkeit und Bescheidenheit

Respekt im Kampfkunst-Unterricht beginnt schon vor dem Unterricht, sich gegenseitig zu begrüßen, sich gemeinsam zu verbeugen und endet ebenfalls mit einer gemeinsamen Verbeugung und Verabschiedung. Man erweist auch während dem Unterricht den Lehrern Respekt, indem man ihnen zuhört und ihren Rat verfolgt. Auch unseren Trainingspartnern erweisen wir Respekt.

Geduld ist eine Eigenschaft, die wir uns beim Unterricht aneignen, ein Kampfkunstsystem zu erlernen benötigt als allererstes ein hohes Maß an Geduld. Gerade als Einsteiger musste ich sehr viel Geduld aufbringen, neue Schritte oder Schläge zu erlernen waren anfangs mit ein paar Schwierigkeiten verbunden, aber mit viel Geduld und Vertrauen in mich selbst, habe ich auch das meistern können.

Disziplin ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines Schwarzgurtes. Disziplin braucht man nicht nur als Kampfkünstler, sondern auch als Mensch, um erfolgreich zu sein. Disziplin bedeutet, Verhaltensregeln einzuhalten, die Beherrschung des eigenen Willens und vor allem die regelmäßige konzentrierte Teilnahme am Unterricht.

Auch Höflichkeit ist mir sehr wichtig. Höflichkeit gilt nicht nur dem Lehrer gegenüber, sondern auch dem Trainingspartner. Die Trainingspartner sind die wichtigsten Personen auf der Matte, ohne sie wäre der Kampfkunstunterricht nur halb so wirksam. Ganz unabhängig von Einsteigern, Fortgeschrittenen oder Profis, man sollte jedem und zu jeder Zeit Höflichkeit erweisen.

Das macht den Schwarzgurt aus

All diese Dinge sind meiner Meinung die, die den Schwarzgurt ausmachen. Aber nicht nur im Kampfkunstunterricht sollte man diese Einstellung haben, sondern auch im Alltag ist es wichtig, diese Eigenschaften zu besitzen.

Ich möchte nicht nur für mich selber lernen, was es ausmacht, ein Schwarzgurt zu sein, ich möchte vor allem mein Wissen an andere weitergeben.

Der Schwarzgurt ist nicht einfach nur ein Gurt für mich, den man erlangen kann, er bedeutet ein Vorbild zu sein, sein Wissen und sein Können weiterzugeben und anderen zu helfen, nicht nur im Kampfkunstunterricht sondern ein Kampfkünstler ist man an jedem Ort und in jeder Situation des Alltags.

Tanja Hasse ist Auszubildende Fitnessbetriebswirtin (IST) und unterrichtet hauptberuflich bei den Kindern in der Sportschule DEFCON.

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